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Wippsäge mit Förderband

Hersteller wie Collino, Posch oder Binderberger führen neben vielen einfachen Modellvarianten an Holzbearbeitungsmaschinen auch einige hoch professionelle Geräte. Zielgruppe sind insbesondere landwirtschaftliche Betriebe oder Unternehmen zur Brennholzherstellung. Ein Teil dieser Wippsägen verfügt über integrierte Förderbänder. Diese erleichtern den Arbeitsprozess ungemein, da die Holzstücke nicht nur zerteilt, sondern über das Förderband auch gleich auf einen Anhänger geladen werden können. Dabei lässt sich bei den meisten Geräten individuell entscheiden, ob das Förderband eingesetzt wird oder nicht.

Wippsäge mit Förderband – Die Antriebseinheit

Als Antriebseinheiten stehen bei Wippsägen mit Förderband zwei Alternativen im Vordergrund. Neben Geräten mit Elektromotoren finden sich auch Modelle, die über einen Zapfwellenanschluss verfügen. Je nach Hersteller und Modell ist auch die Kombination beider Antriebsalternativen möglich. Separate Elektromotoren für Wippsäge und Förderband ermöglichen einen zügigen Arbeitsablauf. Notwendig ist allerdings ein 400 V Starkstromanschluss. Nachteilig bei diesen Modellvarianten ist, dass sie für ihre Nutzung auf eben diese Stromquelle angewiesen sind. Eine höhere Variabilität bieten Wippsägen mit Förderband die über einen Zapfwellenanschluss verfügen. Sie werden mittels der Zapfwelle an den Nebenausgang des Schlepper- oder Traktorgetriebes angeschlossen. Somit können diese Geräte autark arbeiten und z. B. auch im Wald oder an Holzlagerplätzen ohne Stromanschluss betrieben werden.

Wippsäge mit Förderband – Die Transportmöglichkeiten

Wippsägen für den Hausgebrauch wiegen oftmals nicht mehr als 100 kg. Bei Modellen mit Förderband hingegen kann das Eigengewicht schnell über 500 kg betragen. Um diese Geräte trotzdem bewegen zu können, sind sie zumeist mit einer Dreipunktaufnahme ausgestattet. Somit dient der Schlepper nicht nur als Antriebseinheit, sondern auch als Transportfahrzeug.

Wippsäge mit Förderband – Die Ausstattung

Wichtigstes Merkmal, neben dem 700 mm Sägeblatt, ist das Förderband. Für einen optimalen Abtransport der Holzstücke lässt sich dieses zumeist hydraulisch verstellen, für den Transport des Gerätes auch ganz wegklappen. Darüber hinaus bieten Maschinen in dieser Leistungsklasse auch verzinkte und sehr robuste Grundgestelle, die mit einer hochwertigen Pulverbeschichtung versehen sind. Dies erhöht die Langlebigkeit der Geräte auch bei starker Beanspruchung. Die Wippe ist, wenn sie manuell zu bedienen ist, kugelgelagert und leichtgängig sein. Optional bieten die Hersteller jedoch auch hydraulisch betriebene Wippen für ihre Modelle an.

Wippsäge mit Förderband – Das Sägeblatt

Für optimale Sägeergebnisse sorgen 700 mm Chromstahlsägeblätter. Je nach Arbeitsintensität sind diese vor Gebrauch zu schärfen, nach längerer Nutzung zu ersetzen. Je nach Nutzeranforderung kann an vielen Maschinen die Holzscheitlänge selbst bestimmt werden. Für einen optimalen Arbeitsschutz dient neben der Zweihandbedienung auch ein robuster Sägeblattschutz, der ein unbeabsichtigtes Hineingreifen in das Sägeblatt im laufenden Betrieb nahezu ausschließt.